Auszeichung des Projekts »project.equalitea«

Die Anne Frank Botschafter*innen Gruppe aus Ludwigshafen ist mit ihrem Projekt »project.equalitea« beim Jugend-Engagement-Wettbewerb Rheinland-Pfalz für ihr Engagement ausgezeichnet worden. 

Die Botschafterinnen engagieren sich auf ihrem Instagram Account @project.equalitea für Gleichberechtigung und gegen Sexismus und Diskriminierung. Bei der Preisverleihung wurden Projekte aus ganz Rheinland-Pfalz vorgestellt und für ihr Engagement geehrt. Dabei kamen die Anne Frank Botschafterinnen unter anderem mit der Ministerpräsidentin Malu Dreyer ins Gespräch. 

Paula Schmidt hat von ihren Eindrücken bei der Preisverleihung berichtet: »Politisches Engagement und Corona-Lockdown passen nicht zusammen? Bei der Preisverleihung des Jugend-Engagement-Wettbewerbs Rheinland-Pfalz in der vergangenen Woche haben diverse Projekte aus den verschiedensten Ecken des Bundeslandes ganz klar das Gegenteil bewiesen!

Unter den Preisträgern befand sich auch unser Projekt »project.equalitea« (Paula Schmidt, Nele Förter-Barth, Ioanna Kouskouvata, Mathilda Saxer und Sophie Roth), ein Instagram-Account, auf dem wir uns seit mehr als einem Jahr mit regelmäßig erscheinenden Beiträgen für Gleichberechtigung und gegen Sexismus und Diskriminierung einsetzen. 

Es war ein tolles Erlebnis, von Ministerpräsidentin Malu Dreyer für unser Engagement geehrt zu werden und ganz besonders hat uns auch das Interesse der zahlreich anwesenden Abgeordneten aus Landtag, Bundestag und Europäischem Parlament an unserer Arbeit und unseren Vorschlägen zu zukunftsfähigen Partizipationsmöglichkeiten in der Demokratie gefreut.

Im Gespräch mit der Ministerpräsidentin konnten wir die Bedeutung, das Potenzial und die Relevanz digitaler Partizipationsmöglichkeiten thematisieren: Die gegenwärtig gängigsten Informationsflüsse finden heute schon im digitalen Raum statt und die Verknüpfung von Information und Beteiligung in der digitalen Sphäre ist daher unabdingbar. Nicht nur eine zeitlich und räumlich unabhängige zivilgesellschaftliche Beteiligung wird dadurch möglich, sondern ebenso die gesellschaftliche Inklusion und der respektvolle Diskurs gefördert.

Auch die Ministerpräsidentin ist der Überzeugung, dass im Bereich Sexismus und Gleichstellung noch einiges zu tun ist und hat unser Projektkonzept mit der Verbindung von Information, Gesprächsangeboten und Empowerment lobend hervorgehoben. Das Preisgeld, das wir von der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz und der Bertelsmann Stiftung erhalten haben, wird uns dabei helfen, das Projektmarketing zu intensivieren und eine Fortbildung für das gesamte Team zu finanzieren. Die Förderung und Anerkennung unserer Ideen durch die entsprechenden Ministerien motivieren uns sehr, das Projekt weiterzuentwickeln und voranzutreiben!«

Hier gehts zum Projekt.